LakeSat – Synergetische Nutzung von räumlich hoch- und mittelaufgelösten Satellitendaten zur Operationalisierung der Analyse von Binnengewässern (erfolgreich abgeschlossen)

Im Zentrum des Vorhabens steht die Operationalisierung der quantitativen Analyse von Binnengewässern durch eine missionsübergreifende Nutzung der Sensoren deutscher und internationaler Missionen.

Hierzu soll eine Routine zur Datenauswertung entwickelt werden, welche in die frei verfügbare Software WASI integriert wird und eine synergetische Nutzung unterschiedlicher Sensoren ermöglicht. Die fertige Anwendung wird auch in die EnMAP Toolbox integriert.
Die wesentlichen Ziele des Vorhabens sind:

  • Quantitative Analyse von Wasserinhaltsstoffen (Chlorophyll, Gelbstoff, suspendierte Schwebstoffe) und der Trübung im Wasserkörper mit Hilfe von spektral hoch- und mittelauflösenden Sensoren (EnMAP, HICO/CHESS, Sentinel-2 und Landsat 8)

  • Kartierung der Wassertiefe und Bedeckung des Seebodens im Flachwasserbereich (Sedimente, Vegetation) mit Hilfe von räumlich hochauflösenden Sensoren (RapidEye, WorldView-2)

  • Ökologische Bewertung unterschiedlicher Seentypen durch Anwendung von gekoppelten Wachstums- und Reflexionsmodellen auf submerse Vegetation im Flachwasserbereich

  • Ableitung von Atmosphärenparametern aus Sentinel-3 Daten zur Verbesserung der Datenanalyse der für Binnengewässer relevanten Sensoren

Förderer:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

 

Zeitraum:

05/2014 bis 12/2017


Projektleitung:

Prof. Dr. Natascha Oppelt


Projektmitarbeiter:

Katja Dörnhöfer, Christine Fritz

 

Kooperationspartner:

Dr. T. Schneider, Technische Universität München

 

Links:

ESA: www.esa.int/ESA
BMWi: www.bmwi.de
DLR: www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10002/
TUM: www.fisch.wzw.tum.de/index.php